„Doch was wissen wir schon von anderen Menschen.“ 

Sicherheitschef Tom Winter hat den Auftrag seiner Bank die Millionenerben einer ermordeten Witwe ausfindig zu machen um das Testament zu eröffnen. Was die Erben nicht wissen, dass zur Vollstreckung des Testaments eine Beichte von einen der drei Kinder erforderlich ist. Winter reist durch ganz Europa um die Erben an einen Tisch zum Geständnis in der Bankfiliale in Bern zu bringen. Nebenbei versucht er den Mord der Erblasserin aufzuklären und gerät selbst immer wieder in tödliche Gefahren.

Lieblingssätze:

„Was verriet das Nichtstellen einer Frage?“

„Vorurteile nehmen den Leuten das Denken ab.“

„Wie kann ich Ihnen helfen, Herr Winter? Diese Frage wurde von Verkäuferinnen und Pfarrern ebenso gestellt wie von Prostituierten und Ärzten. Es gab darauf viele Antworten.“

Fazit:

Zugegeben, dass Cover des Buches hätte mich in der Buchhandlung nicht angesprochen. Doch die auf dem Rückendeckel gestellte Frage: „Sind Sie sicher, dass Sie bereit sind für diesen Thriller?“, hat mich persönlich herausgefordert.

Die ersten Fünfzig Seiten waren zäh und für mich war es holprig in die Geschichte reinzukommen, da sie mich total überrumpelt hat. An den kurzen prägnanten Schreibstil und die schweizerische Redensart & Begrifflichkeiten hatte ich mich nach den ersten Seiten trotzdem schnell gewöhnt. Ab der guten Hälfte wurde der Thriller – der meines Erachtens eher ein Kriminalroman ist – ein Pageturner und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Becks Roman hat auch einen politischen Hintergrund und erzählt in einer parallelen Story von einem sudanesischen Flüchtling und deckt am Ende ein Zusammenspiel von Ursache und Wirkung auf.

Ich könnte mir durchaus vorstellen weitere Geschichten zu lesen, in denen Winter ermittelt. Mag den Kerl irgendwie

  • Thriller
  • emons Verlag erschienen Februar 2017
  • Wertung: 4/5 Sterne
  • Gelesen: April 2017

Ich bekam den Thriller vom emons Verlag zu Rezensionszwecken zugesandt – vielen lieben Dank dafür. Dies hat meine Wertung in keiner Weise beeinflusst.

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