Es ist soweit. Ich muss mich trennen!

Von glücklichen Momenten, liebgewonnenen Personen und einer fantastischen Welt. Ein Buch endet. Und weil das noch nicht schlimm genug ist, darf ich mir die Erinnerung noch nicht mal ins Regal stellen. Ich muss es wieder hergeben.

Nietzsche sagte einmal: „Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.“

So sehe ich es auch. Für mich ist ein Buch nicht nur eine kurze Reise sondern ein IMG_4836vertrauter Freund, den ich gern in meiner Nähe habe. Deshalb empfinde ich gerade einen leichten Abschiedsschmerz, weil ich die zwei Bände von Der schwarze Thron wieder hergeben muss. Von meiner jüngeren Schwester ausgeliehen und verschlungen, muss ich diese Schätze morgen an meine große Schwester weiterreichen.

Ich habe schon eine leise Ahnung, dass mein Buchsuchti-ICH diese Ausgaben nachkaufen wird. Obwohl es dann nicht das Gleiche ist, wenn sie ungelesen im Regal stehen. Dann „lebt“ es für mich nicht. Beziehungsweise wurde nicht gelesen, nicht mit Gedanken, Gefühlen und inneren Bildern „belebt“.

Wie ihr seht habe ich noch keine Lösung für diese Misere.

Vielleicht hilft nur eins: der Gedanke daran, die Bücher in liebevolle Hände weiterzugeben und hoffen, dass man ihnen irgendwann und irgendwo wieder begegnet…

 

 

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