„Egal, was man wie oder wo tat in seinem Leben, irgendwie ließ sich daraus doch immer eine Geschichte machen.“

Drei Männer, zwei Leichen und eine Sexbombe. Wie weit darf man für die Liebe gehen? Scott Woodman ist ein ehemaliger Bestsellerautor, der auf der Suche nach neuen Ideen in seiner Stammkneipe auf Ernesto trifft. Die beiden liegen von Anfang an auf einer Wellenlänge, und es dauert nicht lange, bis sich daraus eine Zweckbeziehung entwickelt. Ernesto verliebt sich unsterblich in die schöne Helena, doch hat er die Rechnung ohne seinen Vorgesetzten Ringo gemacht. Der Privatdetektiv Beppo Longo geht der Sache nach und stößt dabei auf ein Netz aus Lügen. Und am Ende ist es die Suche nach dem eigenen Ich, die die Menschen enger zusammenführt. Klappentext

„Wenn die Hoffnung stirbt, sollte man sie einfach begraben.“

Ich bin ein Fan von starken ersten Sätzen. Und dies hier ist so einer. Beim Lesen des ersten Satzes bekam ich gleich ein gutes Gefühl. Ja, der Autor hat was drauf.

Ich könnte viele tolle Sätze und Beschreibungen aus diesem kurzen Roman zitieren. Die teilweise bizarre Story und die verschrobenen Charaktere schenken dem Roman einen großen Unterhaltungswert. Ich mochte die Mischung zwischen skurril und tiefgründig. Teilweise habe ich herzhaft lachen müssen und dann wiederum habe ich seufzend das Buch an mein Herz gedrückt.

Scott war mein absoluter Liebling in der Geschichte. Wer selbst schreibt und die Verzweiflung kennt, spiegelt sich in Scott wieder.

Wer verzweifelt liebt und schmachtet, weiß was Ernesto durchmacht.

(Den Spoiler über die Zusammenhänge verrate ich euch nicht.)

über Scott: „Es war Freitagnachmittag, da ich außer schreiben eh nichts weiter vorhatte, abgesehen vom Wunsch, mich langsam zu betrinken, fuhr ich hin.“

über Ernesto: „Ich sah mich nur als ausführendes Element. Der Henker der Herzen.“

über Ringo: „Das vulgäre Wort war sein Schwert, das machohafte Auftreten seine Rüstung.“

Fazit: Wer Zerstreuung sucht und Lust auf einen lustigen und nachdenklichen Roman hat, ist hier gut beraten. 

Wer Instagramophil ist, kann sich über den Autor Christian Wicklein ein sympathisches Bild machen und erkennt, dass der Roman sehr gut zu ihm passt.

https://www.instagram.com/christianwicklein/

PS: Wer ein Fan von Hemingway und Fitzgerald ist, wird sie in diesem Roman wiedererkennen.

Hinweis: keine bezahlte Werbung, sondern von Herzen gerne gekauft und damit einen tollen Autor unterstützt.

 

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