Das Leuchten in mir * Grégoire Delacourt

„Wir müssen lernen, uns in die Leere zu stürzen.“

»Das Buch entwickelt einen solchen Sog, es ist so unglaublich intensiv, es ist unglaublich traurig, es macht unheimlich Mut. Ein wirklich tolles Buch.« Christine Westermann, WDR

Emma ist vierzig und seit achtzehn Jahren mit Olivier verheiratet. Sie haben drei wohlgeratene Kinder, es könnte nicht besser sein. Dass etwas Entscheidendes in ihrem Leben fehlt, merkt Emma erst, als in einer Brasserie ihr Blick auf den von Alexandre trifft. Sie weiß sofort Bescheid. Für ihn wird sie alles riskieren, alles aufgeben – koste es, was es wolle. Der Bestsellerautor Grégoire Delacourt erzählt in seinem neuen Roman über eine große Leidenschaft, die Zerbrechlichkeit unserer Existenz und die Stärke der Familienbande, die mehr auszuhalten vermögen, als es den Anschein hat. Klappentext

Werbung: Rezensionsexemplar vom Atlantik Verlag, angefragt bei Hoffmann & Campe Verlag, Hamburg

Es ist schon rein optisch ein Hingucker. Ein intimer Einblick in das Leben einer fremden Frau.  So passend für den Inhalt.

Emma bleibt für mich teils fremd und doch anziehend. Ihr Charakter ist komplex und ihre Entscheidungen so scheinbar undurchdacht emotional, so dass es befremdlich und vertraut zugleich ist.

„Die Vorstellung, diejenigen gehen zu lassen, die man liebt, ist so brutal wie ein Verbrechen.“

Der Autor beschreibt Emmas Geschichte in einer wundervollen einfühlsamen Sprache. Eine Mutter die sich in ihrer Rolle einsam fühlt und ihre Bedürfnisse hinten anstellt.

„Ich glaube, dass die Mütter kein Recht drauf haben, glücklich zu sein, oder vielleicht später, nach den Kindern, nach den anderen.“ …….“Die Mütter lehren uns Geduld, die höfliche Cousine des Verzichts…“

Emma sieht in einem Café einen völlig fremden Mann und verliert sich in einer Phantasie, die sie alles aufs Spiel setzen lässt. Beruht diese Anziehung auf Gegenseitigkeit, so kommt es mir als Leser im Nachhinein vor, als wäre es ein Traum gewesen. Ein Nebel von einer Liebe. Der Roman ist in drei Abschnitten geschrieben. Und jeder Abschnitt steht für eine neue Phase der Protagonistin und doch sind sie alle untrennbar miteinander verbunden.

Aufbruch, Verlust und Versöhnung 

„Weil man keine Zeit hat hat, muss man lieben, so sehr man kann.“

Ich könnte viele Zitate aus dem Buch nennen, die mich nachdenklich gemacht haben und bei einigen habe ich seufzend das Buch zur Seite gelegt.

Delacourt schreibt voller Emotionen und einfühlsam aus dem Gefühlsleben einer sehnsuchtsvollen Frau.

Ich lege dieses Buch mal wieder jeder Frau ans Herz, die noch Träume hat. 

Schlusswort:

„Die, die uns lieben, verlassen uns, aber andere kommen.“

Ich danke dem Atlantik Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Dies hatte keinerlei Einfluss auf meine Meinung.

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ISBN: 978-3455002737

Hardcover: 20€, Taschenbuch 12€ erscheint Anfang August 2019

 

 

 

 

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