Die Schönen & Verdammten

„We write to taste twice, in the moment and in retrospect.“

Anaïs Nin – Die geheimnisvolle Muse

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Anaïs Nin (1903-1977)

„Ich muss eine Meerjungfrau sein, ich habe keine Angst vor Tiefen und eine große Angst vor einem seichten Leben.“

„Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, wir sehen sie so, wie wir sind.“

„Das Leben schrumpft oder dehnt sich aus – abhängig von unserem Mut.“

„Eine echte Begegnung kann in einem einzigen Augenblick geschehen.“

„Kein Zynismus kann das Leben übertreffen.“

Jean Rhys – exotisch & verletzlich

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Jean Rhys (1890-1979)

„Schreiben ist wie ein riesiger See. Es gibt große Flüsse, die in den See münden wie Tolstoi oder Dostojewski. Und es gibt Bäche wie Jean Rhys. Ich bin nicht wichtig. Wichtig ist der See.“

„Nur die Magie und Träume sind wahr – alles andere ist eine Lüge.“

„Ich werde nie ein Teil von irgendwas sein.“

„Einen Tag betrunken, zwei Tage lang Kopfschmerzen. Regelmäßig wie die Uhr.“

„Es gibt immer eine andere Seite. Immer.“

„Gerechtigkeit. Ich habe dieses Wort gehört. Ich habe es ausprobiert. Ich habe es aufgeschrieben. Ich habe es mehrmals aufgeschrieben und es sah für mich immer wie eine verdammt kalte Lüge aus. Es gibt keine Gerechtigkeit.“

 

Clarice Lispector – geheimes Feuer

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Clarice Lispector (1920-1977)

„Wenn ich nicht schreibe, habe ich das Gefühl, tot zu sein.“

„Ich schreibe um jemanden das Leben zu retten. Wahrscheinlich mein eigenes.“

„Ich schreibe, und sonst nichts, genau wie ich lebe.“

„Jemanden die Hand zu reichen, war immer das, was ich mir von der Freude erhofft habe.“

„Nichtstun ist eine große Aufgabe. Es ist wie ein Aufenthalt im Kosmos. Müßiggang verlängert die Zeit.“

„Ich kann kaum glauben, dass ich Grenzen habe, feste Umrisse. Ich fühle mich wie in der Luft verstreut, als würde ich in anderen Lebewesen denken und in den Dingen außerhalb meiner selbst leben.

 

Else Lasker-Schüler – Fantasie und Expressionismus

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Else Lasker-Schüler (1869-1945)

„Ich kenn dich und du kennst mich, wir können uns nicht mehr überraschen, und ich kann nur leben mit Wundern. Denk dir ein Wunder aus, bitte!“

„Liebe ohne Ziel und Zweck, holde Unzucht.“

„Wie meine Mutter starb, zerbrach der Mond. Noch einmal trennte er Er, der Herr, das Wasser von dem Land.“

„Ich hab die Welt, die Welt hat mich betrogen.“

„Es pocht eine Sehnsucht an die Welt, an der wir sterben müssen.“

 

Marguerite Duras – verführte Verführerin

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Marguerite Duras (1914-1996)

„Seit jeher habe ich alle Männer betrogen, mit denen ich zusammen war. Ich bin einfach gegangen. Das war meine Rettung.“

„Wenn ich ein Buch beginne, breche ich zu einem Abenteuer auf.“

„Eines nur beherrsche ich: das Meer zu betrachten. Wenige nur haben über das Meer geschrieben wie ich.“

„Sehr früh in meinem Leben war es zu spät.“

„Was bleibt nach dem Tod? Nichts. Nur die Lebenden, die sich zulächeln, die sich erinnern.“

 

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Buch & Schöpfer

Das Lesen & Schreiben ist wie Atmen und Fühlen.

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